Rückschau Herren-Saison

Bergens Spielertrainer Blancbois macht Platz für Daniel von Frayenhove

Der TuS Bergen hat die Saison in der Handball-Landesliga der Männer als Sechster beendet. Mit 32:16 Punkten und 621:578 Toren stellten die Grün-Weißen die beste Abwehr der Liga, mit elf Heimsiegen bei nur einer Heimniederlage war TuS sogar das beste Heimteam der Staffel. In der kommenden Saison wird sich Spielertrainer Dominic Blancbois auf das Geschehen auf dem Spielfeld konzentrieren. Neuer Trainer an der Seitenlinie wird Daniel von Frayenhove. Der langjährige Schneverdinger Akteur soll beim TuS frischen Wind reinbringen.

Bergen. „Alles im allem kann man die Saison als Erfolg bei uns bezeichnen“, sagt deswegen auch Spielertrainer Dominik Blancbois. Sein Team sei mit der Zielsetzung in die Saison gegangen, ordentliche Partien abzuliefern, wieder mehr Spaß auf dem Spielfeld zu haben und in der Endabrechnung ein leicht positives Punktekonto aufzuweisen. Und das ist Bergen gelungen.

„Man hat gesehen, wie eine Mannschaft zusammenhält, auch schwierige Situationen meistern kann und dann noch den Sieg erreichen kann. Da kann man als Beispiel das Heimspiel gegen Soltau zählen, in dem wir innerhalb von fünf Minuten einen 7:0-Lauf starten und noch mit einem Tor gewinnen“, sagt Blancbois.

Dabei hatte alles schwer begonnen: Zu Beginn der Saison musste sich die Truppe aufgrund vieler Abgänge und mit vielen jungen Spielern neu orientieren. Nach dem harten Saisonstart lief es aber ab dem fünften Spiel. Highlights waren der 30:28-Sieg gegen Meister und Verbandsliga-Aufsteiger Embsen sowie der Sieg in Dannenberg mit anschließender Siegesserie von sechs Partien.

Umso bemerkenswerter ist das erfolgreiche Abschneiden der Mannschaft, weil die Personaldecke im Rückraum sehr dünn war und die Spieler zumeist durchspielen mussten. Vielleicht passierte auch deswegen so etwas wie die beiden Auswärtsniederlagen bei den Abstiegskandidaten in Winsen und Clenze. „Das darf uns so nicht passieren. Da hätten wir eine gute Saison in eine Topsaison verwandeln können. Gar nicht auszudenken, welche Position wir dann erreicht hätten“, sagt Blancbois und weiß, dass sich zur neuen Saison in den Auswärtsspielen etwas ändern muss. „Da geben wir zu viele Punkte weg. Das ist eine Sache der Einstellung. Manchmal sind die Hallen nicht so voll, da kommt man schwer in Schwung. Das dürfte aber dieses Jahr ganz anders ablaufen mit den vielen Derbys“, sagt Blancbois. Er freut sich, dass sein Team in der kommenden Saison nicht mehr das einzige aus dem Kreis Celle ist, denn mit dem MTV Müden aus der Verbandsliga und HBV 91 Celle aus der Regionsoberliga kommen zwei Lokalrivalen dazu.

Er hofft weiter auf die vorhandene Heimstärke in der „Festung Heisterkamp“ und die gute Deckung. Verbessern soll sich das gebundene Spiel, in dem teilweise die Leichtigkeit und das blinde Verständnis fehlen. „Die Liga wird stärker. Larifari bringt keine Mannschaft weiter“, so Blancbois, der auch deswegen das Amt des Spielertrainers abgibt. Da soll dann der neue Trainer helfen: Daniel von Frayenhove ist langjähriger Verbandsliga-Akteur aus Schneverdingen. Von seiner langjährigen Erfahrung erhofft sich Bergen einiges, zumal er als Auswärtiger frischen Wind in den Nordkreis bringen kann. (mm)

Quelle: Cellesche Zeitung

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